• Heilkräuter haben die beste Wirkung, wenn man sie am Vormittag nachdem der Tau abgetrocknet ist sammelt, wenn möglich bei zunehmenden Mond um den Vollmond herum!
  • Nur junge Blätter und Blüten während ihrer schönsten Blütezeit sammeln!

 

                                              

 Arnika: (Arnica montana) Das Sammeln von Arnika ist leider nicht möglich, da sie eine sehr streng geschützte Pflanze ist.

Verwendete Teile: Blütenblätter und Wurzel

Eigenschaften: entzündungshemmend, wundheilend, kreislaufanregend, blutstillend

Anwendung: Wunden (Schnitt- Stosswunden) Verstauchungen, Verrenkungen, Quetschungen, innere Blutungen, Gehirnerschütterung, Lähmung, Schlaganfall, Epilepsie, Rheuma, Gicht

 

                                                                                  

 

 Augentrost: (Euphrasia rostkoviana) Findet man an trockenen Wiesen, Waldlichtungen oder Hängen.

Verwendete Teile: Ganze blühende Kraut

Eigenschaften: augen- magen- und hautstärkend, zusammenziehend, nervenanregend, schmerzlindernd

Anwendung: Augen- und Magenschwäche, Bindehautentzündungen, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen

 

 

 

                                                                                     

 

 Baldrian: (Valeriana officinalis) Sammelt man am besten an feuchten Waldwiesen, in Ufernähe und Gebüschen.

Verwendete Teile: Wurzelstöcke

Eigenschaften: beruhigend, nervenstärkend, herzberuhigend, schlaffördernd, krampflösend, schmerzstillend, blutdrucksenkend, blähungswidrig, augenstärkend

Anwendung: Menstruationsprobleme, Krämpfe, Migräne, Unruhe, Magen-Darmtrakt, Prüfungsangst, Schlaflosigkeit

 

 

 

 

                                                                                     

 Bärlauch: (Allium ursinum) Gedeiht am besten in Au- oder Laubwälder die humusreich sind.

Verwendete Teile: Zwiebeln und Blätter

Eigenschaften: reinigend, harntreibend, rötend, blutdrucksenkend, antiseptisch

Anwendung: Magen- Darmkatarrhe, Hautausschläge, Bronchitis

 

 

 

 Bärenklau: (Heracleum sphondylium) Stark verbreitet, auf Wiesen, Auwälder, Bachufern, Gräben.

Verwendete Teile: Wurzel und Blätter

Eigenschaften: anregend, aufbauend, potenzsteigernd, blutdrucksenkend, verdauungsfördernd

Anwendung: Blähungen, Potenzprobleme, Verdauungsbeschwerden, Furunkeln, Insektenstiche, Geschwüre

 

 Beinwell: (Symphytum officinale) Wächst an Bachufern, Gewässerränder, Gräben und feuchten Gebüschen.

Verwendete Teile: Die jungen Blätter und Wurzeln

Eigenschaften: hustenlindernd, blutstillend, stopfend, antirheumatisch, harnsäureauflösend, gewebebildend, wundheilend

Anwendung: Gicht und Rheumabeschwerden, Husten, Prellungen, Verstauchungen, Verrenkungen, Zerrungen, Muskel- und Knochenverletzungen

 

 Beifuß: (Artemisia vulcaris) Findet man fast überall, besonders an Bahndämme, Zäune und Wiesen.

Verwendete Teile: Blätter und Wurzel

Eigenschaften: appetitanregend und verdauungsfördernd

Anwendung: Epilepsie, Magenstörungen, Mundgeruch, Galle- und Leberleiden, Hämorriden, Nervenleiden, Menstruationskrämpfe

 

 Blutwurz: (Potentilla errecta) Gedeiht in Sumpf- und Moorgegenden, auf Magerwiesen und Heideböden.

Verwendete Teile: Die Wurzel und das ganze Kraut

Eigenschaften: blutstillend, stopfend, zusammenziehend, krampflösend

Anwendung: Innere Blutungen, Durchfall, Entzündungen, Wundfieber, Blutarmut, Leberentzündungen, lockere Zähne, vorzeitigem Samenerguss

 

 Brennessel: (Urtica dioica) Überall wo Menschen leben, findet man die Brennessel, an Zäunen, Schuttplätzen und Gräben.

Verwendete Teile: Blätter, Samen und Wurzel

Eigenschaften: hautreizend, blutbildend, stoffwechselanregend, durchfallhemmend, blutdrucksenkend, schleimlösend, wassertreibend- und stärkend, blutreinigend, cholesterinsenkend

Anwendung: Gicht und Rheuma, Blutkrankheiten, Durchblutungsstörungen, Magen- Darmbeschwerden, Gelbsucht, Hämorrhoiden, Frauen mit Unterleibsprobleme, Schüttelfrost, Brustleiden

 

 Ehrenpreis: (Veronica officinalis) Kann man überall sammeln wo trockene, lichte Waldlichtungen sind und am Waldrand.

Verwendete Teile: Das blühende Kraut

Eigenschaften: blutreinigend, hautreinigend, harn- und schweißtreibend, cholesterinsenkend

Anwendung: Verletzungen die sich entzünden, Zahnfleischentzündungen, Mundfäule, Mandelentzündung, reinigt, Blut, Leber, Nieren, Verschleimung der Atemwege, Gelbsucht, Atem- und Hustenproblemen, Juckreiz und Ekzeme

 

  Frauenmantel: (Alchemilla vulgaris) Das Frauenkraut wächst auf Fettwiesen und Weiden, aber auch an Bachufern und Gräben zu Hause.

Verwendete Teile: Blätter und das blühende Kraut

Eigenschaften: harntreibend, magenstärkend, wundheilend, stopfend, entzündungshemmend, blutreinigend, milchfördernd, menstruationsregelnd

Anwendung: Stärkung der Gebärmutter, Menstruationsbeschwerden, Unterleibsentzündungen, Geschwüre, Aus- Weißfluss, Fettleibigkeit, Blutarmut, Fieber, Durchfall, Eiterungen, Wunden

 

 Gänseblümchen: (Bellis perennis) Man kann es überall auf Wiesen finden oder neben Felder.

Verwendete Teile: Blütenköpfe

Eigenschaften: wassertreibend, schleimlösend, blutreinigend

Anwendung: Husten, Kartarrhen, Gicht, Rheuma, Magenschmerzen, Darmentzündungen, Blutschwämme, Verletzungen wie Quetschungen, Muskelfasern, Geschwüren

 

 Gänsefingerkraut: (Potentilla anserina) Weit verbreitet auf grasbewachsenen Plätzen, Bächen, Teichen, Gräben und an Wegrändern.

Verwendete Teile: Blüten und Blätter

Eigenschaften: krampflösend, schmerzlindernd

Anwendung: Wadenkrämpfe, Gliederschmerzen, zu starke Monatsblutungen, lockere Zähne, geschwollene Füße

 

 Gundelrebe: (Glechoma hederacea) Findet man überall auf Wiesen, Feldränder oder Hecken, Gebüsche und Waldränder.

Verwendete Teile: Ganzes Kraut

Eigenschaften: schleim- und steinlösend, heilend, harnsäurelösend, lungenwirksam, magenwirksam, appetitanregend, verdauungsföerdernd

Anwendung: Ohrenschmerzen oder Sausen, Schlafstörungen, zu schwacher Menstruation, Leberschwellung

 

 Hirtentäschel: (Capsella bursa-pastoris) Bis einer Höhe von 2300 m überall zu finden, wächst für die meisten in Gärten als Unkraut.

Verwendete Teile: Ganzes Kraut

Eigenschaften: blutstillend, zusammenziehend, stuhlfördernd

Anwendung: Unterleibsblutungen, Blutsturz, Bluterbrechen, Nasenbluten, vorzeitigem Samenerguß, Geschwüre in den Ohren, lockeren Zähnen, Diabetis, allen blutenden Wunden

 

 Hufflatich: (Tussilago farfar) An trockenen Wegrändern, Dämmen, Böschungen oder Schuttplätzen

Verwendete Teile: Blüten und Blätter

Eigenschaften: schweiß- und harntreibend, stopfend, schleimlösend, auswurffördernd, erweichend, hustenlindernd, krampflösend

Anwendung: Husten, Lungenleiden, Staublunge, Brust, Hautentzündungen, Fiebersenkung, frische oder entzündete Wunden, Drüsenanschwellung, Heiserkeit

 

 Johanniskraut: (Hypericum perforatum) Ein selten gewordenes Kraut, kommt vor an Wegränder, Waldlichtungen oder Brachflächen

Verwendete Teile: Oberste Drittel des blühenden Krautes

Eigenschaften: entzündungshemmend, nervenstärkend, blutverbessernd, beruhigend, schmerzlindernd.

Anwendung: Depressionen, Sonnenbrand, Schwindel, Schlaganfall, zittrige Gliedmaßen, Magen- und Darmbeschwerden, Unterleibskrämpfe, Blähungen, Bettnässen, Leberleiden, Gelbsucht

 

Quelle: Die Kräuter in meinem Garten von Siegrid Hirsch & Felix Grünbergerger
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